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Pressemitteilungen

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Die Pressemitteilungen der Jahre 2022 bis 2025 finden Sie in unserem Pressearchiv.

Die N-ERGIE Netz GmbH investiert in ihr Stromverteilnetz und sorgt auch in der Gemeinde Happurg für die langfristige Versorgungssicherheit vor. Die Bauarbeiten starteten bereits im Frühjahr 2025 mit dem Bau einer neuen 20 kV-Schaltanlage. Dieses Jahr wird die bestehende Mittelspannungs-Freileitung zwischen Happurg und Hohenstadt erneuert und zum Teil durch Erdkabel ersetzt.

Vertreter der N-ERGIE Netz GmbH und der beauftragten Trassierungsfirma stellten die konkreten Pläne am Mittwoch, 25. Februar dem Gemeinderat in öffentlicher Sitzung vor. Die neue Trasse, deren Bau 2026 geplant ist, verläuft ausgehend vom Gelände des Pumpspeicherkraftwerks von Uniper entlang der Förrenbacher Straße zur Pflegergasse, weiter der Hohenstädter Straße folgend in Richtung Hohenstadt. Auch im Bereich der Houbirgstraße und Flurstraße sowie im Gäßlein sind Kabelverlegungen notwendig. Parallel erneuert der Stromverteilnetzbetreiber zwei Ortsnetzstationen.

Neue Schaltanlagen für flexiblen Betrieb

Die Bauarbeiten für die umfassende Erneuerung des Happurger Stromnetzes starteten im Frühjahr 2025 mit dem Bau eines neues Schalthauses an der Kreuzung Staatsstraße 2236 und Bergstraße. Die bestehende, in die Jahre gekommene 20-kV-Schaltanlage befindet sich innerhalb des Pumpspeicherkraftwerks.

Der Neubau außerhalb des Kraftwerksgeländes – an der Kreuzung Staatstraße 2236 und Bergstraße – war aus Platzgründen notwendig geworden und ermöglicht künftig einen besonders flexiblen Betrieb. Die Mittelspannungs-Freileitung von der neuen Schaltanlage ausgehend in Richtung Kainsbach soll auch 2026 ersetzt werden.

Hohe Investition in die Zukunft

Zusätzlich zu den Arbeiten am Mittelspannungsnetz ist aufgrund der rekordmäßig steigenden Zahl an regenerativen Erzeugungsanlagen in der Region die Erweiterung der 110-kV-Schaltanlage auf dem Kraftwerksgelände notwendig. Diese Maßnahme wird aufgrund der geplanten Wiederinbetriebnahme des Pumpspeicherkraftwerks zeitlich priorisiert behandelt. Anschließend folgen die Anbindung und Verstärkung der Hochspannungsleitung.

Insgesamt investiert die N-ERGIE Netz GmbH rund 25 Millionen Euro in das Stromverteilnetz in und um Happurg.

Die N-ERGIE Netz GmbH startet umfassende Bauarbeiten im Bereich der Holbein- und Kreuzbeinstraße in Nürnberg-Schweinau. Ziel ist es, die Versorgung mit Trinkwasser, Erdgas und Fernwärme langfristig zu sichern.

Die Arbeiten beginnen Anfang März 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2027. Folgende Straßen sind betroffen:

• Kreuzsteinstraße

• Holbeinstraße

• Idastraße

• Olgastraße

• Giselastraße

• Hans-Schmidt-Straße

Los geht es mit den einzelnen Bauabschnitten in der Kreuzsteinstraße. Da Leitungen für Trinkwasser, Erdgas und Fernwärme verlegt werden, kann es in manchen Straßen mehrmals zu Bauarbeiten kommen. Bei den Arbeiten kommt es teilweise zu halbseitigen oder vollständigen Straßensperrungen. Umleitungen und Einbahnstraßen werden entsprechend eingerichtet.

Die Bauarbeiten wirken sich auch auf die Buslinie 68 der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg aus. So weichen die Busse in Fahrtrichtung Gustav-Adolf-Straße und in Richtung Langwasser Mitte jeweils auf eine Umleitungsroute aus. Den genauen Fahrtweg und Auswirkungen auf Haltestellen gibt es rechtzeitig vorab unter: vag.de/aktuelles.

Die Zufahrten zu den Grundstücken und Parkmöglichkeiten für Anwohner*innen werden – soweit möglich – aufrechterhalten. Die betroffenen Anwohner*innen werden individuell informiert.

Die N-ERGIE Netz GmbH versucht die Einschränkungen auf das Nötigste zu begrenzen und bittet alle Anlieger*innen und Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.

Die N-ERGIE Netz GmbH investiert in die Zukunft ihres Stromverteilnetzes: Der Ausbau des Umspannwerks in Langenzenn (Landkreis Fürth) schreitet deutlich sichtbar voran. Am Mittwoch, 18. Februar 2026, wurden zwei Erdschluss-Kompensationsspulen angeliefert, die in das neu errichtete Betriebsgebäude eingebaut werden.

Eine Erdschluss-Kompensationsspule (kurz E-Komp) kommt bei einem Erdschluss zum Einsatz: Ein Erdschluss passiert zum Beispiel dann, wenn etwa bei einem Sturm/starken Wind ein Baum auf ein Leiterseil fällt und eine elektrisch leitende Verbindung zur Erde entsteht. In einem solchen Fall gleicht die Kompensationsspule mit ihrem induktiven Verhalten die Fehlerströme aus und begrenzt den Reststrom an der schadhaften Stelle auf ein Minimum. Auf diese Weise können Schäden im Netz deutlich reduziert und Versorgungsunterbrechungen vermieden werden – ein wichtiger Beitrag zur Stabilität des Mittelspannungsnetzes.

Komplexe Arbeiten im laufenden Betrieb

Die Bauarbeiten für den langfristigen Erhalt und die Erweiterung des Umspannwerks starteten bereits Anfang 2025. Bis die runderneuerte Anlage voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb gehen kann, baut die N-ERGIE Netz GmbH sowohl die 20-kV (Kilovolt)-Schaltanlage im neuen Betriebsgebäude sowie die 110-kV-Freiluftschaltanlage im hinteren Bereich des bestehenden Umspannwerks neu auf.

Die Arbeiten sind besonders komplex, da das Umspannwerk im laufenden Betrieb erweitert wird. Die Stromversorgung wird durchgängig aufrechterhalten.

Investitionen in Höhe von 15,5 Millionen Euro

Die N-ERGIE Netz GmbH investiert rund 15,5 Millionen Euro in das Umspannwerk, eine wichtige Verbindung zwischen der Mittel- und der Hochspannungsebene. Im Zuge der Erneuerung wird die Leistung der Anlage deutlich erhöht: Neben den zwei bestehenden Großtransformatoren mit 40 und 63 Megavoltampere (MVA) kommt ein zusätzlicher Transformator mit einer Leistung von 63 MVA zum Einsatz.

Gleichzeitig wird durch die aktuelle Maßnahme eine spätere Erweiterung auf eine Leistung bis zu 189 MVA möglich.

Dynamischer Zubau der Erneuerbaren: Fokus auf Netzausbau

Die Erweiterung des Umspannwerks in Langenzenn ist Teil des Netzausbauplans, mit dem die N-ERGIE Netz GmbH auf den dynamisch fortschreitenden Ausbau der Erneuerbaren in der Region reagiert. Der Fokus liegt dabei auf der zukunftsfähigen Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktur. Bis 2030 sind Investitionen von rund 1,3 Milliarden allein ins Stromnetz geplant.

Die N-ERGIE Netz GmbH hat in den vergangenen Jahren die Mittelspannungsleitung von Vorra nach Artelshofen in mehreren Bauabschnitten unter die Erde verlegt. Die nicht mehr benötigte Freileitung inklusive Masten wurde bereits zum großen Teil abgebaut. Am Donnerstag, 12. Februar transportierte ein Helikopter den letzten verbliebenen Masten ab.

Der besondere Standort erforderte eine außergewöhnliche Vorgehensweise: Der Strommast befand sich in exponiert steilem Gelände unterhalb der Felsformation „Artelshöfer Wacht“, oberhalb der Wohnstraße „An der Wirtsleite“.

Eine Spezialfirma sicherte am Mittwoch, 11. Februar zunächst den 15 Meter hohen und 2,5 Tonnen schweren Leitungsmast aus Stahlbeton, um ihn dann „fällen“ und in mehrere Einzelteile zerlegen zu können. Schließlich wurden diese Mastteile am Donnerstagvormittag von einem Helikopter abtransportiert.

Am Mittwoch, 28. Januar 2026, kam es in der Fischbacher Hauptstraße um 14:24 Uhr zu einem Wasserrohrbruch. Der Leitungsschaden wurde noch in der Nacht behoben. Bis die zum Teil unterspülte Straße wieder vollständig hergestellt ist, bleibt der Bereich am Ortsausgang nahe der Regensburger Straße vorübergehend nur einspurig befahrbar.

Die Monteure der N-ERGIE Netz GmbH konnten die Schadensstelle am späten Nachmittag orten und freilegen. Parallel kümmerte sich die Polizei um die Verkehrssicherung und die Errichtung einer mobilen Ampelanlage, da großflächig aufgegraben werden musste.

Die Wasserleitung war kurz vor 3:00 Uhr repariert; dann konnten die 23 Haushalte im Umfeld des Rohrbruchs wieder mit Wasser versorgt werden.

Die N-ERGIE Netz GmbH bedauert die Störung und bittet alle betroffenen Kund*innen und Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.

Umstürzende Bäume, die unter der Schneelast brachen, sorgten in der Nacht von Montag, 26 Januar auf Dienstag, 27. Januar für fünf Stromausfälle im Netzgebiet. Die Techniker*innen der N-ERGIE Netz GmbH waren im Dauereinsatz und kümmerten sich teils bis zum frühen Morgen um die Wiederversorgung der betroffenen Orte. Der Schwerpunkt der Störungen lag im stark bewaldeten Nürnberger Land.

Störung im Bereich Eckental-Forth

Um 19:47 Uhr kam es im Eckentaler Ortsteil Forth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) zu einer Störung im Mittelspannungsnetz der N-ERGIE Netz GmbH. Vom Stromausfall betroffen waren auch umliegende Orte, wie beispielsweise Benzendorf, Oedhof, Kirchröttenbach, llhof und Mausgesees. Ursache für den Stromausfall war ein Baum, der bei Mausgesees in die Freileitung fiel und diese beschädigte.

Bis 20:34 Uhr konnten durch Umschaltmaßnahmen die meisten Orte wieder mit Strom versorgt werden, Forth ging um 22:50 Uhr wieder ans Netz. Für den Eckentaler Gemeindeteil Ebach organisierten die Techniker*innen der N-ERGIE Netz GmbH eine Übergangsversorgung mithilfe eines Notstromaggregats.

Störung im Bereich Oberferrieden

Ebenfalls aufgrund von Schneebruch kam es um 21:47 Uhr zu einem Stromausfall im Bereich Oberferrieden (Nürnberger Land). Während ebenfalls betroffene Haushalte in Rübleinshof und in Teilen von Burgthann bereits vier Minuten später, um 21:51 Uhr wieder mit Strom versorgt wurden, konnte Oberferrieden durch zusätzliche Umschaltmaßnahmen um 22:13 Uhr wieder ans Netz gehen.

Der Weiler Heinleinshof, in dessen Nähe ein umstürzender Baum die Leitung beschädigte, hatte erst um 2:09 Uhr wieder Strom. Dort mussten die Techniker*innen der N-ERGIE Netz GmbH zunächst den Baum entfernen, ehe sie die betroffene Leitung wieder in Betrieb nehmen konnten.

Störung im Bereich Brunn

In Brunn, dem östlichsten Stadtteil Nürnbergs, fiel der Strom um 22:12 Uhr aus. Auch hier war Schneebruch auf der Freileitung zwischen Schwaig und Krämersweiher der Grund für die Störung im Mittelspannungsnetz der N-ERGIE Netz GmbH.

Knapp eine Stunde später, um 23:09 Uhr wurden mithilfe von Umschaltmaßnahmen sämtliche Haushalte in Brunn wieder mit elektrischer Energie versorgt.

Störung im Bereich Leinburg

Um 22:13 Uhr fiel bei Weißenbrunn (Nürnberger Land) ein Baum in eine Mittelspannungsleitung der N-ERGIE Netz GmbH und sorgte für einen Stromausfall zwischen dem Laufer Ortsteil Schönberg und dem Offenhausener Gemeindeteil Klingenhof. Der Schwerpunkt der Störung lag in den östlichen Gemeindeteilen Leinburgs. Betroffen waren etwa Gersdorf, Ernhofen und Entenberg.

Die Freiwillige Feuerwehr Weißenbrunn unterstützte beim Freischnitt der Leitung, sodass die Versorgung zum größten Teil um 22:57 Uhr und in den restlichen betroffenen Orten am frühen Dienstagmorgen um 02:15 Uhr wiederhergestellt werden konnte.

Störung im Bereich Kirchensittenbach

In der Nähe von Dietershofen (Nürnberger Land) mussten Techniker*innen der N-ERGIE Netz GmbH ebenfalls einen Baum aus der Freileitung schneiden, um eine Störung zu beheben, die den Bereich Kirchensittenbach betraf und sich nördlich bis nach Hormersdorf auswirkte.

Der Stromausfall begann um 1:53 Uhr. Um 4:17 Uhr konnte die Mittelspannungsleitung wieder in Betrieb gehen und die Störung somit behoben werden.

Am Montag, 26. Januar 2026, kam es im Bereich Dachsbach (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) um 15:49 Uhr zu einer Störung im Mittelspannungsnetz der N-ERGIE Netz GmbH.

Vom Stromausfall betroffen waren Lonnerstadt, Uehlfeld, Dachsbach sowie einige umliegende Ortsteile.

Ursache für den Stromausfall war ein Baum, der bei Rohensaas unter der Schneelast brach, in die Freileitung fiel und diese schwer beschädigte.

Bereits nach rund drei Minuten konnten Lonnerstadt und Uehlfeld durch Umschaltmaßnahmen wieder mit Strom versorgt werden.

Dachsbach sowie die meisten umliegenden Ortsteile konnten bis 16:49 Uhr wieder ans Netz genommen werden.

Aktuell noch ohne Strom sind Arnshöchstädt und Rohensaas. Die Techniker*innen der N-ERGIE Netz GmbH richten derzeit für die beiden Orte eine Übergangsversorgung mithilfe eines Notstromaggregats ein. Am morgigen Dienstag, 27. Januar steht dann die Reparatur der beschädigten Mittelspannungsleitung an.

Die N-ERGIE Netz GmbH bedauert die Störung und bittet alle betroffenen Kund*innen um Verständnis.

Infrarot-Aufnahmen aus der Luft: Spezialflugzeug überprüft das Nürnberger Fernwärmenetz

In der Nacht von heute, Montag, 19. Januar 2026 auf den morgigen Dienstag ist im Nürnberger Stadtgebiet voraussichtlich ein speziell ausgerüstetes Propellerflugzeug vom Typ DA62 im Auftrag der N-ERGIE Netz GmbH unterwegs.

Ab etwa 20:00 Uhr überfliegt das durchführende Unternehmen für mehrere Stunden das Nürnberger Fernwärmenetz. Aus einer Flughöhe von einem Kilometer werden insgesamt rund 300 Kilometer Leitungen überprüft. Dabei kommt eine besondere Infrarot-Aufnahmetechnik zum Einsatz, deren Bilder Aufschlüsse über den Zustand des Fernwärmenetzes sowie eventuelle Betriebsstörungen geben.

Die Flüge werden voraussichtlich bis circa 4:00 Uhr morgens dauern. Allerdings hängt die genaue Dauer der Flüge von der Witterung ab und lässt sich daher nicht präzise vorhersagen. Voraussetzung für die Überprüfung aus der Luft: Es muss trocken und relativ kalt sein. Daher kann es auch sein, dass sich die Flüge kurzfristig verzögern oder verschieben.

Flüge nur in den Nachtstunden möglich

Um den regulären Flugverkehr nicht zu stören, dürfen die Flüge nur in den Nachtstunden durchgeführt werden. Wenn es dunkel ist und wenig Verkehr auf den Straßen unterwegs ist, gibt es zudem weniger unerwünschte Einflüsse auf die Messungen.

N-ERGIE Netz GmbH bittet um Verständnis

Die Flüge sind angemeldet und mit der Deutschen Flugsicherung abgestimmt. Sollte sich das Wetter anders als prognostiziert entwickeln und eine Befliegung nicht möglich sein, werden die Flüge kurzfristig verlegt.

Die N-ERGIE Netz GmbH bittet für entstehende Geräuschbelästigungen um Verständnis.

Infrarot-Befliegung für die Versorgungssicherheit

Infrarot-Befliegungen dienen der Versorgungssicherheit. Dabei erfassen die eingesetzten Wärmebildkameras die Infrarotstrahlung und setzen Temperaturen in Farben um. In Nürnberg fand die erste Befliegung des Fernwärmenetzes 2017 statt.

Mehr zur Nürnberger Fernwärme unter www.fernwaerme.n-ergie.de

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